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Samstag, Oktober 28

Schule --- wie klappt es bei Sontje

So, ihr lieben, viele von Euch fragen sich ja schon, wie es mit Sontje in der Schule läuft. Viele begleiten uns ja schon eine ganze Weile, oder seit wir die Schulbegleitung für Sontje gesucht haben. Also, in dieser Woche hatte ich unseren ersten Termin mit der Leherin. WIR SIND EINFACH SO DANKBAR. Die Lehrerin macht eine tolle Arbeit und Sontje fühlt sich sehr sehr wohl im Klassenverband, viele Kinder kennt sie ja schon aus der Krippen bzw Kindergartenzeit. Wir haben eine klasse engagierte Schulbegleitung und Sontje macht wirklich toll im Unterricht mit. Also es läuft gut. Sontje meldet sich, bringt gute Beiträge und hat Freunde. Sie ist glücklich, dass ist für uns das wichtigste. Zu unserer Überraschung kommt sie sogar grade noch ganz gut mit dem "normalen" Grundschulstoff klar. Lesen und schreiben klappt eigentlich gut, sie trifft nicht immer die Reihe, und verwechselt oft noch groß und klein Buchstaben. Aber es klappt, erste Wörter aufs Papier zu bringen, und auch erste Wörter zu lesen. Selbst beim Rechnen ist es bisher sehr gut... sie löst schon kleine Rechenaufgaben bis fünf, kennt dort die Zahlen sicher und kann die Mengen zuordnen. Klar ist Inklusion auf dem Weg und grade für Lehrer und auch uns Eltern ein bisher noch recht schwieriger Weg. Aber wir sind auf dem Weg. Einmal die Woche ist es sogar mit dem Busunternehmen abgesprochen, dass sie Bus fährt, denn sonst hole ich sie immer noch von der Schule, dieses hoffen wir natürlich auf Dauer ausweiten zu können. Aber auch das klappt sehr gut. Wir sind grade sehr gesegnet, aber auch gespannt was der Weg weiterbringen will. Ganz nebenbei haben wir auch für Kilian die richtige Entscheidung getroffen. Er kommt viel viel besser in der Schule klar, ist nicht mehr so dauermüde und abgehetzt und das LegaTraining zeigt langsam Frucht. Also alles in Allem sind wir grade sehr sehr dankbar.
Fakten:
Ich habe mich ganz besonders über die Überraschungspost von Lillestoff gefreut. Und als da dann auch noch der Wichtelwinter von SUSAlabim drin war, gab es ein richtig lauten Kreischer... ihr wißt ja, ich bin absoluter Fan ihrer tollen Designs. Deshalb gab es eben auch nicht nur für die Mädchen was sondern auch für mich. (ging leider nicht anders) Also fangen wir bei mir an:
Genäht habe ich ein schmales Damenshirt aus der KlimperkleinKlimpergroß Buch. Den Schnitt mag ich jetzt schon sehr arg, und werde ihn wohl rauf und runter nähen.
Für Nella gab es ein Kinderkleid nach dem Ebook von Klimperklein an das ich aber die Kapuze vom Trägerkleid auch von klimperklein dran gebastelt habe, und auch der Rockteil ist ein bisschen weiter als eigentlich vorgesehen aber so mag ich das am liebsten grade. Die Leggins ist nach dem Schnitt Beinschmeicheleien von Rosarosa
Für Sontje gab es dann noch ein Lagenlook Sweater: Grundlage hierfür war die Hoodie aus dem dritten klimperklein Buch, allerdings ohne Kapuze und deshalb der Ausschnitt kleiner, weil eigentlich ist da ja ein Wickelkragen oder AstronautenKapuze vorgesehen, die hätten dann einen tieferen Ausschnitt  Sontje Jeans ist Treggings auch aus dem 3. Buch von klimperklein. So und der Plott ist ein abgewandelter aus dem Silhoutte Store.. ich frage mich wer sich zu diesem kleinen "Insider" outen wird.  Ganz nebenbei habe ich mir bei Wolke 7 heute noch mal den Stoff nachgeordert denn Toni und ich wollen beide noch ein Shirt aus dem Stoff mit dem Spruch 

Freitag, Oktober 27

vom ver"gleichen"

Die Tage hatte ich ein Gespräch mit meiner großen Tochter... es ging um vergleichen und sich messen.. und warum schaffe ich nicht so viel wie andere. Wenn wir uns mit anderen "vergleichen" und gleich machen wollen mit anderen, ist es oft so, dass wir es nur dann machen, wenn wir uns nicht genügend oder auch schlecht fühlen. Grundsätzlich finde ich vergleichen, deshalb doof, weil wir es anderen gleich machen wollen, bzw.. und mit anderen vergleichen. Ich mag auch dieses Wort "gleichen" schon nicht so gern.. den eigentlich sind wir doch alle anders und niemand ist gleich dem anderen. Wir sind einzigartig, unsere Situationen sind einzigartig und lassen sich ganz schlecht gleich stellen mit anderer Leute Situationen. Aber was manchmal hilft, oder mir eigentlich recht oft hilft... ist mir bewußt zu machen, was mich jetzt dazu bringt, dass ich mich nicht gut fühle, dass ich denke der andere sei besser, schaffe mehr etc. Oft ist diese Thema auch ein Ding in Vereinen oder Gemeinden, die einen machen nur, Sonntagsgesichter.... die anderen gar nix oder nur wenig. Ich glaube aber, dass jeder das gibt was er kann, denn im Grunde unseres Herzens sind wir alle weder faul noch lassen wir andere gerne für uns arbeiten. Aber ich glaube auch einfach, dass uns unser Vater mit verschiedenen Gaben und Kräften ausgestattet hat. Niemand ist immer nur stark, niemand ist immer nur schwach. Da gibt es ein christliches Lied, mir fällt es grade nicht ein .. vielleicht kennt es jemand von Euch?! Aber weiter, es war so, dass Toni sich konkret mit jemanden verglichen hat.. und dabei naja, wie sollte es auch anders sein, schlechter weg gekommen ist. Weil sie nur eine kleine Situation in Leben angeschaut hat.. und nicht mal ganz auf die Umstände geschaut hat. Es ist so, freilich sehe ich dass andere mehr machen in diversen Vereinen sind, aktiver ... mehr helfen. Ich bin einfach oft daheim, bin wenig aktiv, steuer hier und da mal einen Kuchen bei, bin ein "Sonntagsgesicht" so gesehen. Und ja, wenn ich dann andere sehen, die dann Putzdienste, Organisation usw übernehmen, dann habe ich mir früher gedacht: Eigentlich muss ich mich da auch mehr engagieren. Heute denke ich mir: Oh, ich bin dankbar für die Arbeit die da jemand leistet... ich weiß vielleicht auch, dass der jenige denkt: "warum macht die eigentlich nie was" ABER: es ist für mich kein Grund mehr was an der Sitution zu ändern, oder gar ein schlechtes Gewissen zu haben, denn ja ich mache vielleicht den ein oder anders Dienst nicht, und ich mache dieses nicht aus Faulheit oder Boswilligkeit, sondern einfach weil ich es nicht noch schaffe. Ich kann mich mittlerweile gut einschätzen, was ich bewältigen kann, welche Dinge mir leicht von der Hand gehen, wo meine Gaben und Stärken liegen. Deshalb kann ich diese negativen Gefühle sehr gut bewältigen. Denn ICH kenne mein tägliches Pensum an Arbeit, und ja ich binde es nicht jedem auf die Nase. Sondern arbeite oft im Stillen vor mich hin. Viele können sich auch gar nicht vorstellen, was fünf KInder letztlich für ein enormer Organisiationsaufwand ist, auf dem Dorf wo kein Bus fährt, in einem recht großen Haus, wo der Mann eigentlich täglich bis um 21 Uhr auf der Arbeit ist, oft auf Geschäftsreise, im Ausland. Jesus hat mir da mittlerweile ein dickes Fell geschenkt.. auch wenn meine hochsensible Seite die Gefühle der anderen durchaus wahrnimmt, ich darf sie abschütteln, denn niemand ist in meiner Situation, und niemand weiß ausser Jesus, was wirklich in meinem Leben passiert. Genau, dass natürlich habe ich Toni versucht zu vermitteln: Kind bevor du dich schlecht fühlst, weil du Dinge nicht machen kannst, schau bitte auf das was du schon leistet, und wie viel das ist, und wie viel du auch mich unterstützt, auch eine Arbeit die so nicht gesehen wird. Deshalb hört auf auf gleich zu machen mit anderen, das geht nicht, da schneidet immer einer schlechter ab, sondern schaut auf das was ihr täglich leistet, in Euer Situation in Eurer Lebenslage. Und für die Bayern: einen schönen Ferienstart und die anderen einen schönen Start ins hoffentlich lange Wochenende.
Fakten:
Ich habe für Sontje aus dem megacollen Lillestoff Skatergirl vonSUSAlabim ein Blousson nach dem Schnittmuster aus dem drittenKlimperklein genäht. Ich finde die Jacke so genial.. und so schön kuschelig war, sie ist nämlich mit Baumwollfleece gefüttert und genau richtig für die angekündigten Herbststürme 

Freitag, Juni 23

Heulsuse....

Plötzlich, völlig unerwartet sind da bei mir alle Dämme gebrochen, ich sitze im Auto und mir laufen die Tränen und ich weiß gar nicht warum.. oder wieso und überhaupt.. bin ich jetzt völlig plemplem? So geschehen heute früh!.............Der Tag fing so gut durchwachsen an, heißt die Wildkatzen haben zwar besser geschlafen, wie die letzten Nächte, aber auch noch nicht gut. Also wieder wenig Schlaf. Ausserdem hat mein Unterbewußtsein noch den bevorstehenden Termin verarbeitet: Uniklinik Erlangen, Chefarztvorstellung wegen meinen Schei+++ss beschi++enen Wurzelkänalen, die jeder Kurvendiskussion trotzen  Sprich ich hatte heute Nacht wirre Träume von Liegen die durch unterirdische Katakomben geschoben wurden .... mit riesigen Bohren die mich verfolgten. Egal... Also Kinder waren soweit versorgt, ich saß im Auto und dann denke ich so über den Tagesstart nach... denk darüber nach, das grade heute einige von Tonis besten Freunden ihre Realabschlussprüfungen schreiben,... wie wunderbar doch hier die Tradition mit dem MutmachPlakaten in den Schulen sind.. und bähm.. da schossen die Tränen raus aus meinen Augen.. ich dachte weiter drüber nach, dass Toni ja schon in zwei Jahren dran ist mit Abi..und sie flossen und flossen und flossen.. und dachte mir mei wo ist die Zeit geblieben... und hach ist das schön das Toni so einen tollen Freundeskreis hat und die Tränen liefen und liefen und liefen... und Leute es war mir sowas von egal.. ich habe einfach alles laufen lassen was ging, DENN: Ich bin ein emotionaler Mensch.. und ich muß mich deshalb nicht verstellen, sondern darf so sein wie ich bin.... Ja, natürlich denke ich die bevorstehende Situation mit dem Zahnarzt hat auch noch zu diesem Gefühleüberkochding dazugespielt.. bin ich doch nach der letzten Behandlung auch heulend von meiner Zahnärztin raus.. die wußte ja sogar nicht was sie mit mir Gefühlschaotin anfangen sollte.. da sitzt sie jetzt und heult, vor völlig fremden, wegen einer Wurzelbehandlung...yeah... aber so bin ich .. und ich finde es so wichtig, dass ich so sein darf, denn das versuche ich auch meinen Kindern mitzugeben.. sie dürfen nämlich trotzen, weinen und wüten... denn wie gestern unter dem Post schon geschrieben von einer lieben Leserin, wenn man seine Gefühle in der Familie schon nicht zeigen kann wo dann. Die meisten von unseren Eltern sind ganz anders aufgewachsen.. da wurden Gefühle einfach oft als Schwäche gesehen.. denn es war eine ganz andere Zeit.. in der Zeit, in der Zeit unserer Großeltern war es wichtig, möglichst viele emotionslose Menschen (Soldaten) ranzuziehen, denn sie mußten(sollten) Dinge machen, wo kein Mensch mit Gefühlen oder der nicht gelernt hat seine Gefühle zu kontrollieren im Stande gewesen wäre.. Kinder, Mütter, Väter, Frauen, Männer, einfach jeder sollte Gefühle zeigen dürfen, natürlich sollte dies nie unter Zwang passieren, oder eingefordert werden.. es gibt ja auch Charakterbilder, die einfach von Natur aus wenig bis keine Gefühle zeigen wollen/können.. aber es sollte so sein, dass man Gefühle zeigen kann. Wußtet ihr so ganz nebenbei, dass wenn man weint in den Tränen das Stresshormon Cortisol ist? Coole Geschichte von unserem Köper, dass er Stress quasi einfach ausschwemmen kann... meine Psychosoziale Begleitung in der Kur hat mal gesagt: Wenn es ganz schlimm ist, dann setzte ich mich abends vors Fernsehen und trinke ein Glas Rotwein und schaue mir einen traurigen emotionalen Film an und lass es einfach alles raus... Yeah..!!! So sollte es sein.. und ich merke auch.. dass ich in Zeiten von hohem Stressaufkommen definitiv näher am Wasser gebaut bin, als in Zeiten wo weniger Stress ist... und ja auch unsere Kinder bauen Stress über Tränen ab.. also laßt auch diese Tränen zu.. sie helfen.. begleitet Eure Kinder und habt sie lieb in Situationen wo die Tränen fließen, sei es weil sie hingefallen sind.. oder weil sie wütend sind.. nehmt sie in den Arm.. und sagt.. es ist alles gut... Ich bin hier.. ich hab dich lieb! Mehr braucht es nicht....













 💖💖💖💖
Fakten:
heute nochmal Shirtbody nach dem Wickelbody von Klimperklein aus dem tollen Retroherzen von byGraziela Stoffe
Schnitt Hose: selber zusammengeschustert....Stoff: Lillestoff
Frosch: aus dem Weiher... leider kein Prinz

Mittwoch, Juni 21

Wir sind auf dem Weg...

Wir sind auf dem Weg... unser Weg ist meistens ein bisschen mit bergauf gehen verbunden.. finde ich aber gar nicht so schlimm, denn dann geht man langsamer und hat mehr von der Landschaft. Manchmal machen wir auch Pausen, wo andere gar nicht auf die Idee kommen Pausen zu machen, denn dann hat Sontje beschlossen eine Pause einzulegen, und wirklich fortzubewegen ist Madame dann auch nicht, sie setzt sich dann auf ihren Po, die Beine von sich gestreckt... (könnt ja mal Goslar-Syndrom googeln) und macht Pause... Manchmal habe ich dein eigentlich keine Lust auf Pause.. aber gut, sie ist dann nicht von der Stelle zu bekommen.. und ich werde dann auch langsam ruhig... fange an zu denken.. zu atmen... die Pausen tuen gut.. auch wenn man sie manchmal gar nicht will.... Auf den Weg zu sein bedeutet aber auch, immer wieder mit neuen Abenteuern konfrontiert zu sein... bald heißt unser Abenteuer "Inklusion in der Regelschule" wir können es schon oben an einem Wegpunkt erkennen, noch ein bisschen fern, aber gar nicht mehr weit ... Wir hoffen darauf, dass wir für unseren Regelschulweg noch jemand finden, der Lust hat uns und vor allem Sontje ein Stück zu begleiten.. dazu schreiben ich aber die nächsten Tage noch etwas.  Wißt ihr, der Weg mit Sontje ist schon ein bisschen besonders.. manchmal besonders anstrenend, manchmal besonders lustig, manchmal besonders normal, manchmal besonders herzlich, manchmal besonders emotinonal.. aber irgendwie immer ein bisschen besonders... Man wird oft angestarrt.... es wird geschaut, an dieses Blicke haben wir uns gewöhnt, es ist nichts besonders mehr, manchmal schauen die Leute weg... wollen nicht in die tiefen Augen von Sontje schauen, die einfach so unvoreingenommen in die Seele der Menschen schauen kann.. hier auf FB merke ich das auch... Beiträge von Sontje werden oft weggeklickt.. aber vielleicht liegt das auch gar nicht an den Bildern von Sontje, sondern einfach daran, dass es zuviel ist mit Bildern.. an meinem Schreibstil.. aaber, ich finde es nicht schlimm.. da habe ich schon vor langer Zeit mit zu leben gelernt.. Ich kann den Menschen nur vor den Kopf schauen, und oft denke ich, eigentlich ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass ich ungewußt jemanden kenne, der ein Kind mit DownSyndrom abgetrieben hat. ... und dann ist da Sontje.. kommt.. reißt alle Schutzwälle auf und SIEHT den Mensche, die SEELE.. ich glaube, wenn Menschen Sontje nicht lieb haben können, dann liegt das ganz bestimmt nicht an ihr sondern einfach daran, dass sie einfach nicht wissen, was ihnen gut tut. Immer wenn ich Bilder von unserer Sontje betrachte, dann geht mir das Herz auf.. sie ist einfach ECHT! Ich bin sehr sehr dankbar, dass ich hier auf Erden dieses kleine Stück Himmel, das jedes Kind mitbringt.. aber Kinder wie Sontje ein bisschen mehr.. erleben darf. THANKGOD!!!

























Fakten:
Schnitt: Kinderkleid abgewandelt von Klimperklein
Wunderschöner Lillestoff ... aber ich weiß leider die Designerin nicht.. vielleicht könnt ihr mir auf die Sprünge helfen....

Hach ich liebe dieses Kleidchen.. es hat sowas von skandinavischer Kindermode