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Montag, Oktober 30

bei Sturm und Regen

... und wenn es stürmt und regnet... so richtig umgemütlich ist, dann Kopf hoch und tanzen. Auch in Zeiten der Unruhe und des Sturms kann man das Licht sehen. Wißt ihr, ich mag keine Nörgler oder Menschen die negativ fokussiert sind. Es ist immer das was du daraus machst. Mach dir selber deine Blumenwiese im tristen Herbstgrau. Leider lese ich auch immer wieder in diversen Gruppen, dass zum Beispiel hier das Schnittmuster nicht richtig sitzt, dort die Beschreibung doof ist, oder ungenau, oder gar falsch... Wißt ihr, es gibt selten den perfekten Moment, die perfekte Zeit, eigentlich ist es schon ein großer Zufall, wenn irgendetwas perfekt ist. Aaaber DU bist derjenige der es zu deinem perfekten Moment, deiner perfekten Zeit, deinem perfekten Schnitt machen kann. Meckern geht immer schnell. Ich bin keine Schnitterstellerin, aber ich gehe davon aus, das jeder der einen Schnitt auf den Markt bringt, sich nach besten Gewissen und Wissen darauf vorbereitet hat. Viele Eventualitäten ausgeschlossen oder beschrieben hat. Aber Jeder Mensch ist anders, jeder hat eine andere Figur. Jeder aber auch wirklich jeder hat irgendwo keine Normmaße. Natürlich, gibt es sowas wie ein Standardmaß, aber ich passe da nicht rein, und die meisten von Euch wahrscheinlich auch nicht. Gehen wir in ein Geschäft, wollen uns zum Beispiel ein Kleid kaufen: Wie viele Kleider probiere ich an, bis ich DAS Kleid gefunden habe, was einigermaßen perfekt, oder gut sitzt? Ich brauche da, und ich bin nicht wählerisch bestimmt vier bis zehn Versuche. Und auch dann muß ich mit bestimmter Sicherheit das Kleid kürzen oder hier und da ein wenig abändern. Grade deshalb liebe ich auch noch Geschäfte wie zum Beispiel Murk Bekleidungshaus Wachenroth wo noch der Service des Änderns angeboten wird. Hat man bei vielen anderen Geschäften nämlich nicht. Deshalb nähe ich mittlerweile auch einfach für mich gerne, denn: 1. bin ich klein, zweitens habe ich Kuschelmaterial und 3. ein sehr gebärfreudiges Becken und ne ziemlich ausgestillte Oberweite..  Aber ich mag mich trotzdem, und ich weiß mittlerweile meine Figur einigermaßen in Szene zu setzten. Die liebe Ebbi von ebbie und floot hat die Tage da einen ganz tollen Blogbeitrag zu geschrieben. Ich möchte Euch das heute mal anhand des tollen Schnittmusters Skaterkleid aus dem klimpergroß Buch von Klimperkleinzeigen. Wenn ich den Schnitt exakt so aus dem Buch übernommen hätte wie er beschrieben ist, dann wäre es wahrscheinlich ein besseres Nachthemd gewesen  Aber ich bin klein, also hab ich mir gedacht, ich nehme anstatt des vorgesehen Skaterrockteil, das Schnittteil vom Rock. Die Nahtlinie für Rockteil und Oberteil ist eigentlich am Rippenbogen angesetzt, ich aber wollte meine noch ein bisschen vorhandene Taille betonen, deshalb habe ich das ganz ein paar cm eben auf Taillenlänge verlängert. So habe ich die Nahtlinie ganz auf meinem schmalsten Punkt  Den Ausschnitt finde ich prima, weil er schön tief sitzt und somit auch ein bisschen streckt, besser wäre auch ein V-Ausschnitt, aber da hatte ich keine Lust auf großartig basteln. Da der Rockteil schön hüftumspielend ist, wird hier nicht so sehr die Betonung auf mein Becken gelegt, der Rock endet kurz über dem Knie, meine Unterschenkel sind recht schmal, ab dem Knie wird es dann etwas stärker... aber okay, deshalb eben den Rock ein bisschen kürzer um Betonung auf die Unterschenkel und Knie. Besser wären hier jetzt auch Stiefletten, aber hey es hat doch ganz schön geschüttet..  Damit meine noch ein bisschen vorhandene Taille richtig schön Betont wird habe mir einfach noch einen tollen Wickelgürtel dazu genäht, dieser gibt sogar ein bisschen halt für den Rücken und macht es eben zu meinem KLEID. Deshalb nicht jedes Schnittmuster ist für jeden geeignet, aber grade bei Klimperklein finde ich die Schnittmuster eine großartige Grundlage um es zu DEINEM Kleidungstück, DEINEM Lieblingskleid zu machen.
Fakten:
Stoff: Ein SUSAlabim Design von Lillestoff (Blumenwald)
MEIN Skaterkleid aus dem klimpergroß Buch

Samstag, Oktober 28

Schule --- wie klappt es bei Sontje

So, ihr lieben, viele von Euch fragen sich ja schon, wie es mit Sontje in der Schule läuft. Viele begleiten uns ja schon eine ganze Weile, oder seit wir die Schulbegleitung für Sontje gesucht haben. Also, in dieser Woche hatte ich unseren ersten Termin mit der Leherin. WIR SIND EINFACH SO DANKBAR. Die Lehrerin macht eine tolle Arbeit und Sontje fühlt sich sehr sehr wohl im Klassenverband, viele Kinder kennt sie ja schon aus der Krippen bzw Kindergartenzeit. Wir haben eine klasse engagierte Schulbegleitung und Sontje macht wirklich toll im Unterricht mit. Also es läuft gut. Sontje meldet sich, bringt gute Beiträge und hat Freunde. Sie ist glücklich, dass ist für uns das wichtigste. Zu unserer Überraschung kommt sie sogar grade noch ganz gut mit dem "normalen" Grundschulstoff klar. Lesen und schreiben klappt eigentlich gut, sie trifft nicht immer die Reihe, und verwechselt oft noch groß und klein Buchstaben. Aber es klappt, erste Wörter aufs Papier zu bringen, und auch erste Wörter zu lesen. Selbst beim Rechnen ist es bisher sehr gut... sie löst schon kleine Rechenaufgaben bis fünf, kennt dort die Zahlen sicher und kann die Mengen zuordnen. Klar ist Inklusion auf dem Weg und grade für Lehrer und auch uns Eltern ein bisher noch recht schwieriger Weg. Aber wir sind auf dem Weg. Einmal die Woche ist es sogar mit dem Busunternehmen abgesprochen, dass sie Bus fährt, denn sonst hole ich sie immer noch von der Schule, dieses hoffen wir natürlich auf Dauer ausweiten zu können. Aber auch das klappt sehr gut. Wir sind grade sehr gesegnet, aber auch gespannt was der Weg weiterbringen will. Ganz nebenbei haben wir auch für Kilian die richtige Entscheidung getroffen. Er kommt viel viel besser in der Schule klar, ist nicht mehr so dauermüde und abgehetzt und das LegaTraining zeigt langsam Frucht. Also alles in Allem sind wir grade sehr sehr dankbar.
Fakten:
Ich habe mich ganz besonders über die Überraschungspost von Lillestoff gefreut. Und als da dann auch noch der Wichtelwinter von SUSAlabim drin war, gab es ein richtig lauten Kreischer... ihr wißt ja, ich bin absoluter Fan ihrer tollen Designs. Deshalb gab es eben auch nicht nur für die Mädchen was sondern auch für mich. (ging leider nicht anders) Also fangen wir bei mir an:
Genäht habe ich ein schmales Damenshirt aus der KlimperkleinKlimpergroß Buch. Den Schnitt mag ich jetzt schon sehr arg, und werde ihn wohl rauf und runter nähen.
Für Nella gab es ein Kinderkleid nach dem Ebook von Klimperklein an das ich aber die Kapuze vom Trägerkleid auch von klimperklein dran gebastelt habe, und auch der Rockteil ist ein bisschen weiter als eigentlich vorgesehen aber so mag ich das am liebsten grade. Die Leggins ist nach dem Schnitt Beinschmeicheleien von Rosarosa
Für Sontje gab es dann noch ein Lagenlook Sweater: Grundlage hierfür war die Hoodie aus dem dritten klimperklein Buch, allerdings ohne Kapuze und deshalb der Ausschnitt kleiner, weil eigentlich ist da ja ein Wickelkragen oder AstronautenKapuze vorgesehen, die hätten dann einen tieferen Ausschnitt  Sontje Jeans ist Treggings auch aus dem 3. Buch von klimperklein. So und der Plott ist ein abgewandelter aus dem Silhoutte Store.. ich frage mich wer sich zu diesem kleinen "Insider" outen wird.  Ganz nebenbei habe ich mir bei Wolke 7 heute noch mal den Stoff nachgeordert denn Toni und ich wollen beide noch ein Shirt aus dem Stoff mit dem Spruch 

Freitag, Oktober 27

vom ver"gleichen"

Die Tage hatte ich ein Gespräch mit meiner großen Tochter... es ging um vergleichen und sich messen.. und warum schaffe ich nicht so viel wie andere. Wenn wir uns mit anderen "vergleichen" und gleich machen wollen mit anderen, ist es oft so, dass wir es nur dann machen, wenn wir uns nicht genügend oder auch schlecht fühlen. Grundsätzlich finde ich vergleichen, deshalb doof, weil wir es anderen gleich machen wollen, bzw.. und mit anderen vergleichen. Ich mag auch dieses Wort "gleichen" schon nicht so gern.. den eigentlich sind wir doch alle anders und niemand ist gleich dem anderen. Wir sind einzigartig, unsere Situationen sind einzigartig und lassen sich ganz schlecht gleich stellen mit anderer Leute Situationen. Aber was manchmal hilft, oder mir eigentlich recht oft hilft... ist mir bewußt zu machen, was mich jetzt dazu bringt, dass ich mich nicht gut fühle, dass ich denke der andere sei besser, schaffe mehr etc. Oft ist diese Thema auch ein Ding in Vereinen oder Gemeinden, die einen machen nur, Sonntagsgesichter.... die anderen gar nix oder nur wenig. Ich glaube aber, dass jeder das gibt was er kann, denn im Grunde unseres Herzens sind wir alle weder faul noch lassen wir andere gerne für uns arbeiten. Aber ich glaube auch einfach, dass uns unser Vater mit verschiedenen Gaben und Kräften ausgestattet hat. Niemand ist immer nur stark, niemand ist immer nur schwach. Da gibt es ein christliches Lied, mir fällt es grade nicht ein .. vielleicht kennt es jemand von Euch?! Aber weiter, es war so, dass Toni sich konkret mit jemanden verglichen hat.. und dabei naja, wie sollte es auch anders sein, schlechter weg gekommen ist. Weil sie nur eine kleine Situation in Leben angeschaut hat.. und nicht mal ganz auf die Umstände geschaut hat. Es ist so, freilich sehe ich dass andere mehr machen in diversen Vereinen sind, aktiver ... mehr helfen. Ich bin einfach oft daheim, bin wenig aktiv, steuer hier und da mal einen Kuchen bei, bin ein "Sonntagsgesicht" so gesehen. Und ja, wenn ich dann andere sehen, die dann Putzdienste, Organisation usw übernehmen, dann habe ich mir früher gedacht: Eigentlich muss ich mich da auch mehr engagieren. Heute denke ich mir: Oh, ich bin dankbar für die Arbeit die da jemand leistet... ich weiß vielleicht auch, dass der jenige denkt: "warum macht die eigentlich nie was" ABER: es ist für mich kein Grund mehr was an der Sitution zu ändern, oder gar ein schlechtes Gewissen zu haben, denn ja ich mache vielleicht den ein oder anders Dienst nicht, und ich mache dieses nicht aus Faulheit oder Boswilligkeit, sondern einfach weil ich es nicht noch schaffe. Ich kann mich mittlerweile gut einschätzen, was ich bewältigen kann, welche Dinge mir leicht von der Hand gehen, wo meine Gaben und Stärken liegen. Deshalb kann ich diese negativen Gefühle sehr gut bewältigen. Denn ICH kenne mein tägliches Pensum an Arbeit, und ja ich binde es nicht jedem auf die Nase. Sondern arbeite oft im Stillen vor mich hin. Viele können sich auch gar nicht vorstellen, was fünf KInder letztlich für ein enormer Organisiationsaufwand ist, auf dem Dorf wo kein Bus fährt, in einem recht großen Haus, wo der Mann eigentlich täglich bis um 21 Uhr auf der Arbeit ist, oft auf Geschäftsreise, im Ausland. Jesus hat mir da mittlerweile ein dickes Fell geschenkt.. auch wenn meine hochsensible Seite die Gefühle der anderen durchaus wahrnimmt, ich darf sie abschütteln, denn niemand ist in meiner Situation, und niemand weiß ausser Jesus, was wirklich in meinem Leben passiert. Genau, dass natürlich habe ich Toni versucht zu vermitteln: Kind bevor du dich schlecht fühlst, weil du Dinge nicht machen kannst, schau bitte auf das was du schon leistet, und wie viel das ist, und wie viel du auch mich unterstützt, auch eine Arbeit die so nicht gesehen wird. Deshalb hört auf auf gleich zu machen mit anderen, das geht nicht, da schneidet immer einer schlechter ab, sondern schaut auf das was ihr täglich leistet, in Euer Situation in Eurer Lebenslage. Und für die Bayern: einen schönen Ferienstart und die anderen einen schönen Start ins hoffentlich lange Wochenende.
Fakten:
Ich habe für Sontje aus dem megacollen Lillestoff Skatergirl vonSUSAlabim ein Blousson nach dem Schnittmuster aus dem drittenKlimperklein genäht. Ich finde die Jacke so genial.. und so schön kuschelig war, sie ist nämlich mit Baumwollfleece gefüttert und genau richtig für die angekündigten Herbststürme 

Samstag, Juli 1

Momentliebe

Tief durchatmen, den Moment genießen. Einfach mal nur sein! Kennt ihr das? Diese Zeiten, wo ihr einfach nur seit. Oft gehen sie im Alltag unter, ofter weint eins der Kinder, oft fragt der Mann, oder sonst jemand... oft gibt es nicht die Gelegenheit des Seins sein. Oder man muss sich diese Gelegenheiten als Mama hart erkämpfen. Ich habe manchmal solche Momente als Geschenke.. im ersten Moment, weiß ich dann gar nichts mit mir anzufangen.. aber ich komme langsam in Übung, wenn so ein Moment passiert schnell ihn ihn reinzukommen, um ihn dann vollkommen auszuschöpfen. Spontanität, dass ist es was ich gut kann. Ich liebe spontanen Besuch, ich breite mich einfach nicht vor, es klingelt und jemand steht vor der Tür, seltens wird jemand an meiner Tür abgewiesen mit den Worten: Ist grad ganz schlecht... Menschen zu begegenen ihnen einen kleinen Wohlfühlmoment zu schenken, dass mache ich gerne. Ich hoffe, sie gehen dann aus diesem unseren Haus heraus mit ein bisschen gutem Gefühl... auch wenn das Drumherum manchm hier sehr chaotisch ist, es ist doch immer herzlich. Spontan bin ich echt gut... geplant manchmal eine kleine Katastrophe  nein ganz so schlimm ist es nicht, aber naja, mich selbst überfordern diverse Pläne halt manchmal einfach. Grade hatten mein Mann und ich einfach einen kleinen geschenkten Moment, einfach schnell ohne Kinder los.. ein paar Getränke kaufen.. es waren dann fast zwei Stunden.. und ich konnte jeden Moment genießen, ohne Gedanken an die Kinder und was heute noch alles gemacht werden soll, der Post.. die Wäsche, das Aufräumen,... ich kann es mittlerweile: Loslassen und einfach genießen. Dankbar sein, für diese kleinen Momente, für dieses große Ganze, für das Leben, für die Liebe. Etwas genießen hat viel mit Dankbarkeit zu tun, denn nur wenn ich mit dankbaren Herzen etwas entgegen nehme, weiß ich es zu schätzen, wenn ich etwas zu schätzen weiß, ist es für mich etwas Besonderes, wenn etwas besonders ist, ist es dann wirklich einfach es zu genießen. Und es muß nicht, das große Geschenk sein, manchmal ist es einfach nur der Kaffee mit dem Mann an meiner Seite... ohne Handy ohne Gedanken an das Gleich nur wir zwei, jetzt! 

  











Fakten:
Hier noch kurz eine Story: Nella liebt allerlei Insekten! Ja sie hat sogar schon eine Spinne gegessen.. bääää... aber egal.. Als ich im letzten Jahr auf dem LillestoffFestival war, war die Käferforschung von SUSAlabim​ ganz frisch... und ich wußte sofort das ist ein Stoff für Kilian, er hat daraus eine tolle ChillHose bekommen, die auch reichlich getragen wurde.. leider mittlerweile zu klein, und der Stoff nur noch hier und da zu bekommen. Ein bisschen hatte ich aber auch noch vom letzten Jahr über... Für den Rest hat Knopfloch ich näh's​ gesorgt.. danke dafür... da gabs dann heute für Kilian eine Wohlfühlhose aus dem neuen Klimperklein Buch .... und weil Nella so auf Krabbelviehzeug steht, gab es dann für sie ein Klimperklein es Raglankleid.. gar nicht so einfach den Stoff ein bisschen für Mädchentauglich zu bekommen, ich finde es ist mir aber ganz gut gelungen, obwohl es trotzdem noch recht schlicht ist.