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Freitag, Oktober 27

vom ver"gleichen"

Die Tage hatte ich ein Gespräch mit meiner großen Tochter... es ging um vergleichen und sich messen.. und warum schaffe ich nicht so viel wie andere. Wenn wir uns mit anderen "vergleichen" und gleich machen wollen mit anderen, ist es oft so, dass wir es nur dann machen, wenn wir uns nicht genügend oder auch schlecht fühlen. Grundsätzlich finde ich vergleichen, deshalb doof, weil wir es anderen gleich machen wollen, bzw.. und mit anderen vergleichen. Ich mag auch dieses Wort "gleichen" schon nicht so gern.. den eigentlich sind wir doch alle anders und niemand ist gleich dem anderen. Wir sind einzigartig, unsere Situationen sind einzigartig und lassen sich ganz schlecht gleich stellen mit anderer Leute Situationen. Aber was manchmal hilft, oder mir eigentlich recht oft hilft... ist mir bewußt zu machen, was mich jetzt dazu bringt, dass ich mich nicht gut fühle, dass ich denke der andere sei besser, schaffe mehr etc. Oft ist diese Thema auch ein Ding in Vereinen oder Gemeinden, die einen machen nur, Sonntagsgesichter.... die anderen gar nix oder nur wenig. Ich glaube aber, dass jeder das gibt was er kann, denn im Grunde unseres Herzens sind wir alle weder faul noch lassen wir andere gerne für uns arbeiten. Aber ich glaube auch einfach, dass uns unser Vater mit verschiedenen Gaben und Kräften ausgestattet hat. Niemand ist immer nur stark, niemand ist immer nur schwach. Da gibt es ein christliches Lied, mir fällt es grade nicht ein .. vielleicht kennt es jemand von Euch?! Aber weiter, es war so, dass Toni sich konkret mit jemanden verglichen hat.. und dabei naja, wie sollte es auch anders sein, schlechter weg gekommen ist. Weil sie nur eine kleine Situation in Leben angeschaut hat.. und nicht mal ganz auf die Umstände geschaut hat. Es ist so, freilich sehe ich dass andere mehr machen in diversen Vereinen sind, aktiver ... mehr helfen. Ich bin einfach oft daheim, bin wenig aktiv, steuer hier und da mal einen Kuchen bei, bin ein "Sonntagsgesicht" so gesehen. Und ja, wenn ich dann andere sehen, die dann Putzdienste, Organisation usw übernehmen, dann habe ich mir früher gedacht: Eigentlich muss ich mich da auch mehr engagieren. Heute denke ich mir: Oh, ich bin dankbar für die Arbeit die da jemand leistet... ich weiß vielleicht auch, dass der jenige denkt: "warum macht die eigentlich nie was" ABER: es ist für mich kein Grund mehr was an der Sitution zu ändern, oder gar ein schlechtes Gewissen zu haben, denn ja ich mache vielleicht den ein oder anders Dienst nicht, und ich mache dieses nicht aus Faulheit oder Boswilligkeit, sondern einfach weil ich es nicht noch schaffe. Ich kann mich mittlerweile gut einschätzen, was ich bewältigen kann, welche Dinge mir leicht von der Hand gehen, wo meine Gaben und Stärken liegen. Deshalb kann ich diese negativen Gefühle sehr gut bewältigen. Denn ICH kenne mein tägliches Pensum an Arbeit, und ja ich binde es nicht jedem auf die Nase. Sondern arbeite oft im Stillen vor mich hin. Viele können sich auch gar nicht vorstellen, was fünf KInder letztlich für ein enormer Organisiationsaufwand ist, auf dem Dorf wo kein Bus fährt, in einem recht großen Haus, wo der Mann eigentlich täglich bis um 21 Uhr auf der Arbeit ist, oft auf Geschäftsreise, im Ausland. Jesus hat mir da mittlerweile ein dickes Fell geschenkt.. auch wenn meine hochsensible Seite die Gefühle der anderen durchaus wahrnimmt, ich darf sie abschütteln, denn niemand ist in meiner Situation, und niemand weiß ausser Jesus, was wirklich in meinem Leben passiert. Genau, dass natürlich habe ich Toni versucht zu vermitteln: Kind bevor du dich schlecht fühlst, weil du Dinge nicht machen kannst, schau bitte auf das was du schon leistet, und wie viel das ist, und wie viel du auch mich unterstützt, auch eine Arbeit die so nicht gesehen wird. Deshalb hört auf auf gleich zu machen mit anderen, das geht nicht, da schneidet immer einer schlechter ab, sondern schaut auf das was ihr täglich leistet, in Euer Situation in Eurer Lebenslage. Und für die Bayern: einen schönen Ferienstart und die anderen einen schönen Start ins hoffentlich lange Wochenende.
Fakten:
Ich habe für Sontje aus dem megacollen Lillestoff Skatergirl vonSUSAlabim ein Blousson nach dem Schnittmuster aus dem drittenKlimperklein genäht. Ich finde die Jacke so genial.. und so schön kuschelig war, sie ist nämlich mit Baumwollfleece gefüttert und genau richtig für die angekündigten Herbststürme 

1 Kommentar:

  1. Oh ja!
    Du hast es toll erklärt.
    Mir fehlt oftmals das dicke Fell. Und muss mir sehr oft eingestehen, dass ich Menschenfurcht habe... WWeil Gott fürchten lässt die Furcht vor Menschen kleiner werden.
    Wenn Gottes Zusage an mich "JAAAAAA" ist und ich dieses "JAAAAA" jeden Tag, jede Stunde neu annehme, dann kann ich Kritik und Ansprüche an micr sehr viel gesünder annehmen oder ggf. abprallen lassen...
    LG,
    Tina

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