Montag, Februar 22

..sich im Kreis drehen...





passiert uns Müttern und Frauen leider immer mal wieder. Wir merken es nicht, weil wir so in unserem Hamsterrad aus Arbeit, Kinder, Küche, Haushalt gefangen sind, dass wir eigentlich kaum vorwärts kommen. Dem fleißigem Mitleser ist vielleicht schon aufgefallen, bevor es mir selbst aufgefallen ist, dass ich wieder mal an so einem Punkt war/bin. Letztendlich haben dann einige Ereignisse der letzten Tage/Wochen dazu geführt, dass auch ich selbst es gemerkt habe :D Während der letzten Wochen, habe ich erstmal ein Stück weit innegehalten, auch um mich neu zu orientieren und zumindest schon einmal grob zu schauen in welche Richtung es weiter gehen, soll. Jesus ist da im übrigen ein toller Berater, oft schenkt er es uns sogar die ganze Geschichte mit ein wenig Abstand zu betrachten um so einen neue Richtung einzuschlagen, oder aber die alte Richtung wieder aufzunehmen. Um mich selbst zu reflektieren hilft es mir auch immer mal gute Vorträge anzuhören, im Zeitalter von Streaming und Youtube ja heute zu Tage kein Problem mehr. In den letzten Tage habe ich dann mir einiges von Christine Caine (eine großartige Frau) angehört, dieses Buch  besorgt und hab in Etwa eine Vorstellung was ich ändern mag. Ganz nebenbei, kam auch noch ein tolles Buch von einer Blogleserin, hier meinen ganz herzlichen Dank (ich melde mich später noch ganz ausführlich bei dir liebe Jasmin) ins Haus geflogen und... wie passend eine Karte mit einem Spruch von Christine Caine, die Frau verfolgt mich grade ein wenig :D , aber sie ist auch großartig und spricht mir grade in die Seele. Was ich sagen will, manchmal ist es wichtig ein wenig Abstand zu bekommen und versuchen sein Leben aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen, um sich dann wieder neu zu orientieren und eben nicht mehr im Kreis zu laufen.. aber manchmal können Kreise auch toll sein, hihi.. tolle Überleitung, gell?! Ich durfte nämlich mal wieder für Michas Stoffecke einen Stoff von der Laitnerei testen, Lots of Spots gibt es in drei Farbgebungen und ist ein toller Basisstoff für Eure Projekte.  Ich habe Sontje eine abgeänderte Felea aka Feli x Elea von Fräulein Rosa genäht, und um Sonne in die tristen RegenSturmTage zu bringen das ganze mit knallgelb kombiniert:

















Mittwoch, Februar 17

24 Wochen...

... grade geht ein Film durch die Medienwelt "24 Wochen" in dem wird das Thema Spätabtreibung thematisiert, der Film soll ein Tabuthema brechen. mmmhh... ja Tabuthema... ich kenne nur Ausschnitte aus dem Film, aber Tabuthema??? Spätabtreibung? Das Thema ist mehr in unserer Mitte wie Tabu, immerhin werden 9 von 10 Kindern mit Diagnose Trisomie 21 abgetrieben. Hier kann ich mitreden!!! Denn auch ich bin ungewollt in die Mühlen der Pränatal Diagnostik gekommen. Wir haben in der 11. Schwangerschaftswoche erfahren, dass Sontje das Down-Syndrom hat, auch stand bis zur Entbindung nicht fest, ob Sontje einen Herzfehler hat, weil intrauterin die Herzkammern nicht richtig dargestellt worden sind.  Auch wir hatten Angst, auch wir haben geweint, haben getrauert. Aber was wir hatten war Vertrauen, Vertrauen in unser Kind, in Gott! Hat er uns  jemals mehr zugetraut, wie wir tragen konnten? Das Tabuthema bei uns in der Gesellschaft, ist: Man weiß, man bekommt ein behindertes Kind  und es TROTZDEM bekommt, ohne wenn und aber, sondern nur mit Vertrauen. In Kilians Schwangerschaft habe ich ein Gespräch geführt, eine Bekannte von mir, war mitschwanger, sie hat die Schwangerschaft aber erst nach der Fruchtwasser Untersuchung bekannt gegeben. Ich saß damals bei ihr auf dem Sofa, und sie sagte, wenn das Kind DownSyndrom gehabt hätte, hätte ich abgetrieben. Puh, ich bin damals, als ich selber eigentlich noch keine Berührung mit dem Thema hatte, aus diesem Gespräch raus gegangen, und mußte mit meiner Hebamme sprechen, ich konnte ihre Gedanken einfach nicht nachvollziehen. Seitdem   habe ich immer wenn ich an sie denke, nur noch diesen einen Satz im Kopf... ich habe sie schon Jahre nicht gesehen, aber der Satz ist geblieben. Als ich selber in der Situation war, und wir Diagnose hatten, hat sich für uns niemals auch noch nicht eine Sekunde die Frage gestellt, ob wie Sontje bekommen oder nicht. Sontje war da, mit mir verbunden, und ich hätte es allein schon aus rein egoistischen Gründen nie übers Herz gebracht, dieses Leben in mir zu ermorden. Ich wäre diejenige gewesen die sich jahrelang Vorwürfe gemacht hätte, die mit der Schuld des Mordes Leben hätte müssen, was hätte dieses schwere Schuld mit mir und meiner Familie gemacht? Ich weiß es nicht, aber was ich weiß, ist, dass wir bestimmt nicht heute so hier stehen würden. Das Leben mit Sontje, mit keinem Kind, ist einfach. Es verlangt von uns Müttern alles ab, ob behindert oder nicht. Warum vertrauen die Mütter nicht mehr, warum soll immer alles perfekt sein, Haus, Wohnungsdeko, Kinder, Küche, Klamotten, Ehemann, Freunde, Garten, Style? Warum? Unser Haus ist von innen wunderschön, mein Mann hat dort soviel Zeit investiert seine Visionen von einem Haus um zusetzten, es wird stetig weiter gearbeitet. Aber unser Haus ist nicht perfekt, unser Haus schaut von außen aus, wie naja, ich mag nicht wirklich Bruchbude sagen, aber es von außen sehr weit von dem heutigem Standard entfernt. Aber ich freue mich jedes Mal wenn ich die Einfahrt fahre, weil ich weiß auch wenn außen nicht alles stimmt, und nicht schön ausschaut und nicht in die gestylte Welt passt, finde ich im Haus alles was ich brauche, Wärme, Geborgenheit, Atmosphäre! Perfektionismus ist etwas für Anfänger, sie haben noch nicht verstanden um was es wirklich geht. Es geht um Vertrauen, Liebe und Glaube! IMMER! Habt Vertrauen, in Euch und Eure Fähigkeiten als Mutter, als Freundin, als Schwester, als Tante, als Frau. Habt Vertrauen in Eure Kinder, die nicht das perfekte Zeugnis nach Hause bringen, die sich nicht immer benehmen können, die untereinander streiten, die weinen, die zornen, die bocken, die vielleicht Probleme mit anderen Kindern haben, habt Vertrauen, in Kinder die nicht die vorgeburtlichen Test bestehen, auch sie werden großartig, sind großartig, denn alles was Gott schafft ist großartig, und wer bin ich das ich daran zweifele?

































Freitag, Februar 5

Königskind....

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Prinzessinen sind Königskinder. Vor etwas länger Zeit durfte ich wieder ein Stoff vom Michas Stoffecke  testen: Prinzessin Ellas Dream von Stoffregen.


Der Stoff ist vor schon im Dezember gekommen, wie ihr vielleicht ein wenig weiter vor gelesen habt, war der Dezember nicht ganz so toll für mich. Grade in dieser Zeit ist mir noch mal ganz neu bewußt geworden, das ich ein echtes richtiges Königskind eine Prinzessin bin. Mein Vater im Himmel hat mich so unendlich lieb, auch wenn ich dass im tiefen Tal nicht wirklich wahrgenommen hab, ich habe mich einsam, beschmutzt und verletzt gefühlt.... ich bin immer noch total baff, wie sanft und sicher und mit welcher Liebe mich Jesus an die Hand genommen hat, und mich langsam aus dem Tal rausführt. Ich muss mich freilich öfter noch hinsetzten, ausruhen, reflektieren, aber ich merke, wie ich in diesen Zeiten dann getragen werde, wie mein Blick wieder gerichtet wird. So bin ich dankbar und unendlich glücklich, für die Gnade die Jesus an mir zeigt, ich darf eine Prinzessin sein, immer!!! 


Genäht habe ich für meine beiden kleinen Prinzessinnen eine abgeänderte Elea von RosaRosa, ich liebe diesen Schnitt, und so in der Kombi ist es grade eine unserer Lieblingsteilchen im Schrank.






















Sonntag, Januar 31

Noten, Schule und Leitungsdruck....

... ein Thema, was jeden angeht, der Kinder in der Schule hat. In dieser Woche gab bzw gibt es Zeugnisse. 3 Kinder, 3 Schulen, 3 verschiedene Schwierigkeiten mit dem bayrischen Schulsystem klar zu kommen.  Wir haben hier drei Schulkinder, ich habe mittlerweile 9 Jahre Schulerfahrung als Mutter und davor meine eigene 14 jährige Schulerfahrung. Toni, meine Große schreibt sehr gerne, debattiert für ihr Leben gern. Deshalb haben wir uns gedacht, dass jetzt sporadisch auch Texte von Toni hier erscheinen werden. Sie hat ihre eigene Meinung die mit Sicherheit oft nicht konform zu meiner ist, nichts desto trotz finde ich es einfach auch wichtig vielleicht mal ihren Standpunkt und Blick auf unser Familienleben, dass was uns als Familie beschäftigt und auch sie beschäftigt zu zeigen. Deshalb heute hier Premiere, Toni schreibt was sie denkt, erstmal in Bezug auf Schule, Noten, Schulwahl...




Wer gehört auf aufs Gymnasium und was die Noten damit zu tun haben? Eine Frage die sich sicherlich tagtäglich viele Leute, bevorzugt Lehrer, oder Schüler, dieser Schulen, stellen. Ich, als Schülerin der 9. Klasse eines Gymnasiums, möchte mich dazu nun auch einmal äußern. Ich habe schon einige Gespräche mit meiner Mutter über dieses Thema geführt und das gab mir schließlich den Anstoß, das hier zu schreiben. Die Vorrausetzungen die ein Gymnasium stellt sind im Normalfall gute Mitarbeit, regelmäßig erledigte Hausaufgaben, gute Noten, Engagement auch außerhalb des Unterrichts und ordentliches Vorbereiten auf die nächste Stunde. Alles kein Problem, wenn man fleißig und ehrgeizig ist, oder? Sollten nicht gerade die Schüler, die sich jeden Tag hinsetzen und bis spät in die Nacht lernen, die besten Noten haben? In meiner Schule beobachte ich oft das Gegenteil. Gerade die Schülerinnen und Schüler, die versuchen jeden Tag bis zum geht nicht mehr zu lernen, gehören meist zum eher schlechterem Mittelfeld, was die Noten betrifft, während über alle Maßen faule Schüler die guten Noten abstauben. Viele mögen sich jetzt fragen woran das wohl liegt. Ungerechte Lehrer? Spickzettel? Zufällige Notenverteilung? Meiner Meinung nach ist es nichts davon! Der Grund ist schlicht und einfach, das man auf dem Gymnasium nicht wirklich intensiv lernen kann! Klar kann man sich, nachdem man mit den Freunden unterwegs war und sich vielleicht noch am Familienleben beteiligt hat, bis spät in die Nacht hinsetzen und die Lateinvokabeln lernen und sich vielleicht nochmal die Hefteinträge anschauen, aber wenn man als mittelmäßiger Schüler auch noch ein Privatleben haben will, ist viel mehr auch nicht drin. Es bleibt auch oft gar keine Zeit sich wirklich auf die Stunden vorzubereiten, vor allem in der Schulaufgabenzeit. Um das zu veranschaulichen, werde ich einmal meine bisherige Woche belichten:
Diesen Montag hatte ich, wie schon das ganze Jahr über, Nachmittagsunterricht. Ich kam um kurz vor 16 Uhr nach Hause und war damit sogar noch früh dran. Viele Schüler kommen wegen ihren Bus noch später nach Hause. Nachdem ich mich ein bisschen entspannt habe, bin ich meinen Häuslichen Pflichten nachgekommen. Mit dem Hund rausgehen, auf die Geschwister aufpassen und liegengebliebene Hausaufgaben erledigen. Bis ich mit allem fertig war, war es schon 18 Uhr und bis ich endlich Zeit für mich hatte 19 Uhr.
Der Dienstag war, bis auf den Reitunterricht am Nachmittag recht entspannt.
Am Mittwoch hatte ich wieder Nachmittagsunterricht. Der gleiche Ablauf wie am Montag. Bis jetzt hatte ich, trotz dass ich eigentlich wenig lerne also keine Zeit für Freunde.
Am Donnerstag haben wir Matheschulaufgabe geschrieben. Ein Fach das ich normalerweise recht gut beherrsche, also kein Problem. Es gibt in meiner Klasse aber durchaus Schüler die für diesen Test lernen mussten und so hatten diese noch weniger Zeit für Freunde oder Entspannung. Vor allem da sie sich auch noch für die Physikkurzarbeit am nächsten Tag vorbereiten mussten. Am Nachmittag hatte ich mich endlich mit einer Freundin verabredet. Doch als ich nach Hause kam, wurde mir ein Strich durch die Rechnung gemacht. Da meine Mama und mein Bruder zum Zahnarzt mussten und meine Schwester krank war, musste ich zu Hause bleiben und auf diese aufpassen. An sich kein Problem, aber mit den Lateinhausaufgaben wurde es dann doch knapp. Ein Fall der sicher nicht nur bei mir öfters eintritt.
Am Freitag hab ich die mündliche Wiederholung und die Vokabeln dann noch morgens im Bus gelernt. Ich kam also recht ordentlich vorbereitet in den Unterricht und musste mir keine Sorgen machen. Aber wie gesagt, nicht allen fliegt der Stoff so zu wie mir und so mussten einige auch für Physik und Mathe lernen. Die letzte Lateinstunde war am Dienstag. Am Mittwoch hatten wir Nachmittagsunterricht. Wir hatten zwei Nachmittage um Mathe und Physik zu lernen und uns nebenbei auch noch auf die ganzen Nebenfächer vorzubereiten. Am Anfang der Lateinstunde kamen also drei Schüler vor um zu melden, dass sie wegen des Lernstresses nicht ordentlich lernen konnten. Daraufhin wurde die ganze Klasse getadelt, dass die Schüler eines Gymnasiums in der Lage sein müssten ihre Termine zu organisieren und einzuhalten. Eine Schulaufgabe oder ein Kurztest wären keine Entschuldigung für fehlende Hausaufgaben.

So und so ähnlich gab es schon viele Situationen und mir hat das gezeigt, dass das Gymnasium keine Schule für ehrgeizige und lernbereite Schüler ist. Das Gymnasium ist meiner Meinung nach eine Schulform, in der vor lauter Leistungsdruck keine Zeit zum Lernen bleibt. Die Schüler sollen sich jeden Nachmittag so vorbereiten, dass sie in jedem Fach wenn nötig eine Eins schreiben könnten und sich am besten noch an jede Kleinigkeit aus der 5. Klasse erinnern. Man hat wegen der Schule gar keine Zeit für die Schule zu lernen. Da ist es klar, dass jene Schüler, denen alles zugeflogen kommt, besser abschneiden, als fleißige, ehrgeizige und lernbereite Schülerinnen und Schüler. Die daraus folgenden Noten sind auch oft ein Problem. Sie können natürlich eine Motivation sein, besser zu werden, aber oft bewirken sie eher das Gegenteil. Ich kenne einen wundervollen Menschen mit ganz vielen unglaublichen und tollen Talenten. Dieser Mensch ist so eine ehrgeizige und fleißige Schülerin. Sie hat auch nur mittelmäßige bis schlechte Noten, und dass obwohl sie sich jeden Tag hinsetzt und lernt. Die Folge daraus ist, dass sie ein extrem schlechtes Selbstwertgefühl hat. Ihre schlechten Noten trotz des vielen Lernens sagen ihr, dass sie dumm ist und nichts kann. Mir sagen sie, dass in unserem Schulsystem und in unserer Gesellschaft irgendetwas falsch läuft, wenn so wundervolle, talentierte Menschen dadurch das Gefühl der Wertlosigkeit bekommen. Mein Traum von Schule wäre, eine Schule, in der Menschen ihre Talente schätzen lernen, eine Schule, in der Leistung und Intelligenz nicht alles sind, und eine Schule, die den Schülern den Druck nimmt und ihn nicht noch verstärkt.

Eure Toni

Sonntag, Januar 17

...warum ich mein Kind beim Fussball abgemeldet habe.....

...am Besten fängt man wohl am Anfang an..  hihi.. naja, lange Zeit habe ich einen Ballast mit mir rum getragen, den man wohl Fussballgeschwisterkindtrauma nennt. Meine Mama war eine Fussball Mutti, Wochenende für Wochenende haben wir in Turnhallen und auf Fussballplätzen verbracht, ich habe mich als Schwester immer fürchterlich gelangweilt meinem kleinen Bruder beim Fussball spielen zuzuschauen. ICH FAND ES FÜRCHTERLICH UND LANGWEILIG, und doch bin ich jede Woche mitgegangen, einfach um nicht alleine Daheim zu sein. Naja, jetzt habe ich also auch jahrelang einen Jungen gehabt der Fussball in einer Mannschaft spielte. Und ja ich habe dieses Fussballgeschwisterkindtrauma aus meiner Kindheit mitgeschleppt und ich habe es als Ballast empfunden. Und unterbewußt habe ich das Elias sicher immer merken lassen, ich muss dich schon wieder zu Fussball fahren, da ist schon wieder ein Tunier, oh Nein, schon wieder ein Fussballspiel... ich war zum Schluss nur noch angenervt, und ständig angenervt sein in Bezug auf sein Kind kann nicht gut sein. Also haben wir als Familie Anfang des Jahres beschlossen, diesen Ballast hinter uns zu lassen. In Einvernehmen mit Elias haben wir beschlossen den MannschaftsFussball aus unserem Familienleben zu streichen. Es geht uns gut damit, es ist ein riesen Last von mir gefallen, ich habe keine schlechten Gedanken mehr in Bezug auf Elias und Fussball mehr, was sich sicherlich auf Dauer auch noch positiv auf unsere Beziehung auswirken wird. Jetzt versteht mich bitte nich falsch, ich finde es wichtig, dass Kinder Bewegung und Sport machen, ich finde es wichtig, dass Kinder lernen sich in ein Team einzufügen. Die heutige Standardfamilie sieht nicht so aus wie unsere, Einzelkinder oder Zweikindfamilien sind die Regel. Kinder aus diesen Familien sollte die Möglichkeit gegeben werden sich in ein größeres Team einzugliedern, denn nur hier lernen sie wichtige Fähigkeiten wie Teamgeist und soziale Aspekte. Für Familien in dieser Aufstellung ist es auch nicht schwierig, dass in ihr Familienkonzept unter zu bringen, freilich kann man da eine gemeinsame Familienzeit daraus machen, den Bruder/ die Schwester bei einem Wettkampf anzufeuern. Jetzt haben wir aber fünf Kinder, die alle unterschiedliche Interessen haben. Aufgrund der unflexiblen Zeiten, hat der Fussball regelmäßig unser Familienwochenendleben wortwörtlich gesprengt, denn immer wieder kam es zu Streitereien, zu Überforderung in der Planung und zu Dauerangenervt sein, selbst bei Elias selber, der ja gemerkt hat, das er bzw sein  Hobby der Punkt war um den herumgeplant werden mußte. Der Vorteil einer Vielkindfamilie auf dem Dorf ist, dass sich automatisch Teamfähigkeit und die soziale Kompentenzen,  zum Beispiel, wie gehe ich auf den Schwächern und aber auch auf den Stärken zu bilden. Sie haben bei uns oft gar keine andere Möglichkeit. Unsere Kinder müssen sich mit den vorhanden Spielkamerad Ressourcen einfach oft begnügen, das zieht mit sich, dass sie eben nicht nur wie heute so oft üblich mit Gleichalterigen spielen. Sie lernen sich unterzuordnen aber sie lernen auch mal der Chef zu sein. Was für eine großartige Geschichte ist das. Wir haben gestern bei uns in der Gemeinde einen Vortrag zum Thema: Was Familien stark macht gehört. Der Referent Matthias Rapsch hat an den zehn Geboten einfach noch mal kurz aufgerissen, wie wichtig Familie und gemeinsame Familienzeit, Beständigkeit in unserer heutigen Zeit, ist. In unserer Zeit, wird Familie von vielen Seiten angegriffen und Familie ist leider lange nicht mehr das was sie einmal war. Deshalb finde ich Studien mega interessant die in den letzten Jahren immer wieder zeigen, wie wichtig Familie für junge Erwachsene geworden ist.  Im Gegensatz zu allem Gender Mainstreaming  Bemühungen geht der Wunsch nach Familie wie sie früher war in die Höhe. Das sollte uns zu denken geben. Meine Kinder haben den Vorteil, dass sie viele Dinge die andere Kinder nur in Mannschaften lernen können, hier im Haus, im Kreise der Familie und des Dorfes austesten und lernen können. Ich hoffe ihr habt mich nicht falsch verstanden. Aber was macht Kinder stark? Starke Eltern und starke Familien. In diesem Sinne einen schönen Sonntag

Donnerstag, Januar 14

gebrochene Herzen...

... *Ich nehme das Herz aus Stein aus ihrem Körper und gebe ihnen stattdessen ein Herz aus Fleisch* aus Hesekiel 11, 20 Übersetzung: NL ....

wie einige von Euch wissen, sind wir Christen, die Losung aus dem alten Testament lautet am Sonntag so. Für diejenigen die nicht wissen, was die Losungen sind, der kann hier, mal nachlesen! Quasi Gottes Glückskeks für jeden Tag ;) Aber dieser Losungssatz hat mich doch sehr bewegt, und auch zum nachdenken gebracht. Wir hatten zwischen den Jahren, und auch im Anfang des neuen Jahres eine schwere Zeit. Es sind einige Dinge über uns herein gebrochen. Jeder hat mal solche Zeiten. Aus meiner eigenen Vergangenheit weiß ich, wenn ich Jesus nicht kennen würde, wäre das jetzt auch wieder eine Zeit gewesen, die wahrscheinlich viel Zerstörung nach sich getragen hätte. ABER "Gott sei DANK" kenne ich Jesus, und so war diese Zeit zwischen den Jahren, schwer, mehr als schwer. Ich lag bildlich gesehen vorm Kreuz, beschmutzt, verletzt, keine Kraft zum denken, atmen, oder sonst noch irgendwas. So lag ich also da, wir haben das gesamte Kriseninterventionsprogramm als Familie genutzt, das eine kleine Gemeinde in die wir gehen bietet. Hier einen riesen Dank an alle die uns in dieser Zeit unterstützt haben und auch noch weiter unterstützen werden.  Aber zum Punkt, der oben genannte Satz ließ mich die ganze Woche nicht mehr los. Er hat mir ein Stück weit geholfen, die letzte Zeit zu verstehen, anzunehmen, wobei ich noch lange nicht an dem Punkt bin, dass ich wieder die alten Kräfte habe, wobei ich mich auch frage, ob das unbedingt sein muss.  Das Herz aus Stein aus dem Körper nehmen, man muss sich das mal bildlich vorstellen, ein Herz aus Stein, was zerbrechen kann aus mir herausnehmen. Jeder der schon einmal mitbekommen hat, wenn Patienten am Herzen operiert werden, oder gar ein neues Herz bekommen, weiß was für eine schmerzhafte Prozedur für den Patienten und auch für die Angehörigen ist. Also, wenn Gott der beste Chirurg ever das macht, dann kann er das sicher ohne Schmerzen, aber oft ist es eben doch mit Schmerzen verbunden. So eben wie bei mir mal wieder. Mein versteinertes Herz wurde erneut entfernt, und es wurde durch ein fleischerndes ersetzt.  Ein fleischerndes Herz kann nicht mehr brechen, aber freichlich kann es verletzt werden und auch Wunden mit sich rum tragen, aber Dank Gott kann es nicht mehr brechen! Dafür bin ich unendlich dankbar. Die letzten Wochen waren hier wirklich nicht einfach, und ich habe eigentlich nicht wirklich gesehen, wie ich das alles  hier, Haushalt, Kinder , Näherei, Fotogeschäft, Ehefrau, Mutter, Freundin, Schwester, Bürokraft, Tierpflegerin unter einen Hut bringen soll. Ich war richtig am Boden! So sehr, dass ich das Gefühl hatte, nicht mehr aus meinem Bett raus zu wollen, mich darin verkriechen und nicht mehr rauskommen, bis zum Ende der Tage. Aber dann kam Hilfe, und wie oben schon gesagt, bin ich unendlich dankbar, dass Gebete erhört worden sind, sich Dinge geklärt, Kräfte geschenkt worden sind. Ich bin lange noch nicht wieder so fit, wie sonst, aber ich habe Hoffnung, Zuversicht, einen tollen Mann, tolle Kinder und Geschwister und einen Vater der mich unendlich liebt. Was will ich mehr? In diesem Sinne lass ich Euch ein paar Bilder von einen Stoff hier, den ich für Michas Stoffecke probenähen durfte. Das Design von die laïtnerei heißt broken Hearts, leider hat der tolle rosafarbende grad ein paar Wochen Lieferzeit, aber toll ist er trotzdem ;)